Lang Lkw gehen in den streckenbezogenen Regelbetrieb

Nach Auslaufen des Feldversuchs Ende 2016 dürfen Lang-LKW nun seit dem 1. Januar 2017 im streckenbezogenen Regelbetrieb fahren.

  

Die Änderungs-Verordnung des Bundesverkehrsministeriums erlaubt den unbefristeten streckenbezogenen Regelbetrieb für den Lang-LKW auf Basis des bestehenden Positivnetzes (Meldungen der geeigneten Straßen durch die Länder).
Das Positivnetz kann – wie in der Vergangenheit auch – vom BMVI aktualisiert und erweitert werden. Die Bundesländer prüfen dazu kontinuierlich Strecken auf Eignung. Zurzeit hat das Positivnetz eine Länge von fast 11.600 Kilometern. Die Gewichtsbeschränkungen für LKW bleiben unverändert bestehen. Auch Lang-LKW dürfen 40 Tonnen Gewicht oder 44 Tonnen im Kombinierten Verkehr nicht überschreiten.
In NRW werden Lang-LKW jedoch nach wie vor nicht toleriert. Die rot-grüne Landesregierung bleibt bei ihrem im Koalitionsvertrag verankerten „Nein“ zum Lang-LKW – lediglich der verlängerte Sattelauflieger ist durch einen parteiübergreifenden Konsens im Jahr 2015 erlaubt worden. Diese rechtliche Änderung erlaubte einen um 1,3 Meter längeren Sattelauflieger einzusetzen. Bis dahin erlaubt waren als Kombination von Sattelzugmaschine und Sattelauflieger 16,5 Meter, seit Juli 2015 sind 17,8 Meter erlaubt – seit 1. Januar auch im „Regelbetrieb“.
Mehr Infos unter bmvi.de

Regierung weitet LKW-Maut auf alle Bundesstraßen aus

Regierung weitet Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen aus

 

Lkw-Fahrer müssen ab 2018 auf allen Bundesstraßen eine Benutzungsgebühr zahlen. Das soll dem Bund bis zu zwei Milliarden Euro mehr einbringen.

Das Bundeskabinett hat die Ausweitung der Lkw-Maut beschlossen. Ab 2018 soll die Abgabe auf allen Bundesstraßen in Deutschland gelten. Das soll zusätzliche Einnahmen von bis zu zwei Milliarden Euro bringen.

Bisher wird die Nutzungsgebühr für Lastwagen ab 7,5 Tonnen auf den Autobahnen und auf 2300 Kilometern Bundesstraße kassiert. Das komplette Netz der Bundesstraßen umfasst 39.000 Kilometer.

Die Einnahmen von zuletzt rund 4,5 Milliarden Euro fließen bislang allein an den Bund. Künftig sollen auch die Länder von der Abgabe profitieren:

Da etwa acht Prozent des Netzes nicht in Bundeszuständigkeit liegen - darunter vor allem Ortsdurchfahrten - sollen dortige Einnahmen nach Abzug von Systemkosten den jeweiligen Ländern ausgezahlt werden.

Die Ausweitung wird auch von der Opposition unterstützt. Nach dem Gesetzentwurf soll spätestens bis Ende 2017 geprüft werden, ob die Maut auch auf kleinere Lkw ab 3,5 Tonnen sowie auf Fernbusse ausgedehnt werden sollte.

Quelle: Spiegel Online; brk/dpa/Reuters

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